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Mahabalipuram

Mahabalipuram, Rad der Religionen
Mahabalipuram - Foto: G. Peschers
Mahabalipuram, Rad der Religionen
Mahabalipuram - Foto: G. Peschers
Mahabalipuram, Mahishasuramardhini-Höhle, Rad der Religionen
Mahabalipuram - Foto: G. Peschers

Mahabalipuram ist ein besonders herausragendes Beispiel der Dravidianischen Kunst und Architektur und einer der wichtigsten archäologischen Fundorte Südindiens mit zahlreichen Baudenkmälern aus der Pallava-Zeit (7. bis 9. Jahrhundert). Die Könige aus der Pallava-Dynastie verwandelten die bizarre Felslandschaft rund um Mahabalipuram in eine Tempelstadt. Mehrere Steinmetzgenerationen haben rund 200 Jahre lang gearbeitet, um aus dem rohen Granit zierliche und dekorative Tempel zu formen. Heute ist die Tempelstadt ein Wallfahrtsort, zu dem Menschen aus aller Welt kommen. Die einzigartige Tempelstadt lebt und ist keineswegs ein Museum. Der gesamte Tempelbezirk gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist eines der Hauptzentren des Shiva-Kults. Nachts werden die Bauwerke angestrahlt und so kann man ihre Schönheit auch nach Sonnenuntergang bewundern. 

 

Arjunas Buße – der wunderschön behauene Fels gehört mit einer Höhe von ca. neun Metern und einer Länge von etwa 27 Metern zu den größten Flachreliefs der Welt und geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Es zeigt den Mythos von der Herabkunft der Ganga auf die Erde. Der Asket Baghirata, der auf einem Bein stehend meditiert, veranlasst durch seine Askese den Fluss Ganges, auf die Erde niederzukommen. Der Ganges wird durch den Mittelspalt im Felsen dargestellt, durch den auch Wasser geleitet werden kann. Diesem Ereignis wohnen nicht nur Götter bei, sondern auch Menschen und Tiere. Die gleichrangig dargestellten Lebewesen zeigen auf beeindruckende Weise die hinduistische Weltsicht.

 

Mahishasuramardhini-Höhle – eine von insgesamt 8 auf einem Hügel gelegenen Höhlenfelstempel. Diese ist besonders bemerkenswert. Auf 2 geschnitzten Fresken wird auf der einen Seite die Muttergöttin Durga gezeigt, wie sie mit ihren Waffen auf dem Löwen od. auf einem Fahrzeug sitzt und gegen den Büffeldämon Mahishasura kämpft und auf der anderen Seite die geschnitzte Szene von Vishnu in liegender Haltung auf dem Bett von Anantas Schlange.

 

Five Rathas – bei den Fünf Rathas handelt es sich um eine Gruppe von 5 monolithischen Tempeln. Als Ratha wird ein hinduistischer Prozessionswagen bezeichnet, der einen Tempel nachbildet. Jedes der 5 Monumente wurde aus einem Stück Fels gehauen und weist unterschiedliche Stilmerkmale auf. Sie wurden jedoch nie als Tempel genutzt, es scheint vielmehr, dass mit ihnen schlicht mit verschiedenen architektonischen Bauformen experimentiert werden sollte. Sie strahlen ebenso wie das riesige Relief tief empfundene Religiosität aus.



Mahabalipuram - Foto: G. Peschers
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Gerhard Peschers

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